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DEFAULT : Jugend forscht an der HNP
05.01.2024 15:05 ( 118 x gelesen )

Jugend forscht an der HNP – ein WPU-Kurs auf dem Weg nach Heide

In diesem Schuljahr wird an der Pellwormer Schule zum ersten Mal ein WPU-Kurs zu Deutschlands bekanntestem Forschungswettbewerb „Jugend forscht“ angeboten. Die 15 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen Gem7 bis Gem10 wurden von Herrn Schluckebier vor den Herbstferien in die zeitlichen Abläufe des Wettbewerbsjahres eingeführt und erhielten Unterstützung bei der Themen-, Gruppen- und Projektfindung.

Nach den Weihnachtsferien konnten drei Projekte so weit ausgearbeitet werden, dass eine Teilnahme an der 58. Wettbewerbsrunde möglich wurde.

Nachdem in den letzten Februarwochen noch an den Plakaten und Vorträgen gefeilt wurde ging es am Samstag den 4. März auf große Fahrt:

...

Lena Schittek (Gem8) mit ihrem Projekt „Die ultimativen Seifenblasen“, Lenja Diederich (Gem8) und Anna Paulsen (Gem10) mit ihrem Projekt „Fliegender Falke“ sowie Erik Hagen (Gem8) und Niels Jensen (Gem5) mit ihrem Projekt „Flaschenzug fürs Treppenhaus“ machten sich gemeinsam mit Herrn Schluckebier mit der ersten Fähre auf den Weg zum Festland und dann auf direktem Weg nach Heide zur Firma Vishay, die als Patenunternehmen den „Jugend forscht“ Regionalwettbewerb Heide ausrichtet.

Lola Herrmann (Projektgruppe „Fliegender Falke“) und Hannes Lucht (Projektgruppe „Flaschenzug für das Treppenhaus“) (beide Gem8) konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Im Rahmen ihres Projektes „Die ultimativen Seifenblasen“ im Fachgebiet Chemie der Sparte Schüler experimentieren erforschte Lena die Zusammensetzung von Seifenblasenlösungen und änderte diese durch Versuchsreihen so ab, dass die Seifenblasen möglichst groß und langlebig werden.

Das Projekt „Fliegender Falke“ im Fachgebiet Technik der Sparte Jugend forscht von Anna, Lenja und Lola befasst sich mit der Gänseproblematik auf Pellworm. Die drei Schülerinnen entwickelten den Prototypen eines fliegenden Falken zur Vertreibung der Gänse von den Pellwormer Feldern. Bis zum Wettbewerbstag konnte der Körperbau des Falken nachgebaut und erste Flugversuche auf dem Schulgelände durchgeführt werden. Als nächste Schritte sind geplant, die Flugstabilität des Falken durch einen geänderten Schwerpunkt zu erhöhen, die Flügel für eine optimale Flugkurve anzupassen und eine CO2-Kartusche als Startantrieb einzubauen.

Der „Flaschenzug fürs Treppenhaus“ von Erik, Hannes und Niels soll es ermöglichen, in Altbauten ohne Fahrstuhl, seine Einkäufe bequem auch in die oberen Stockwerke zu befördern. Bis zum Wettbewerbstag konnte ein funktionsfähiger, handbetriebener Flaschenzug entwickelt werden. Als nächster Schritt ist der Einbau eines Elektromotors geplant.

Vor Ort in Heide wurden die Schülerinnen und Schüler und ihr Projektbetreuer Herr Schluckebier von der Patenbeauftragten, Frau Dobelstein und dem Regionalwettbewerbsleiter Herrn Höhne begrüßt und zu den Standplätzen geführt. Dort konnten die Jungforscherinnen und Jungforscher Ihre Projekte aufbauen und sich für die anstehende Jurybefragung vorbereiten. Währenddessen erhielt Herr Schluckebier eine Unternehmensführung bei Vishay. Zum anschließenden Mittagessen trafen sich alle wieder in der Kantine des Unternehmens und die Schülerinnen und Schüler konnten mit Herrn Schluckebier ihre Erfahrungen aus den Jurygesprächen austauschen. Am Nachmittag fand dann die Vorstellung der Projekte für die Öffentlichkeit statt. Wie auf einer Messe konnten interessierte Eltern, Lehrkräfte und andere Forscherinnen und Forscher herumgehen, sich die Projekte anschauen und Fragen an die Teams stellen. Auch Kontakte untereinander wurden in dieser Zeit geknüpft und Ideen und Anregungen für die eigene Weiterentwicklung gesammelt.

Auch auf Seiten der Projektbetreuer fand ein Austausch statt und so ist perspektivisch auch ein verstärkter Austausch zwischen der HNP-Schule und dem Schülerforschungszentrum Nordfriesland an der HTS und TSS in Husum angedacht.

Die erste Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb in Heide ging für die Pellwormer Projekte ohne Preise aus, dafür wurden viele Erfahrungen gesammelt und Ideen für die Weiterentwicklung der Projekte mit nachhause genommen. Diese werden in den kommenden Wochen und Monaten weiter vorangetrieben, sodass im nächsten Jahr eine erneute Teilnahme erfolgen kann.

Auch die Projekte, die in dieser Runde noch nicht „wettbewerbsreif“ waren, sollen im kommenden Jahr in Heide dabei sein. Und vielleicht finden sich ja noch weitere interessierte Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht am WPU-Kurs teilnehmen und im kommenden Jahr für Pellworm in Heide antreten möchten.

Eine Teilnahme an der nächsten Wettbewerbsrunde für Schülerinnen und Schüler der jüngeren Jahrgänge (empfohlen ab Klasse 4) ist auf individuelle Anfrage bei Herrn Schluckebier ebenfalls möglich.

Aktuell hat sich eine Projektgruppe aus der Gem5 zusammengefunden, die im März, gemeinsam mit dem WPU-Kurs, Transport-Autos für ein rohes Ei im Rahmen des TüftelEi-Wettbewerbs in Schleswig-Holstein entwirft.

Die Vorstellung der Autos in Verbindung mit einer Präsentation der Jugend forscht Projekte ist für Ende März geplant. Eine Info dazu folgt auf der Homepage der Schule.

Daniel Schluckebier


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